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Lyrics

Schüsse in die Luft

Ich werf dir den Schlüssel in den Kasten
Damit ich dich nicht noch mal sehn muss
Bin zu schlapp um dich zu hassen
Hab keine Kraft mehr in der Brust

Ich hab dich weit genug getragen
Doch damit ist jetzt ein für alle mal Schluss
Denn all die Gedanken und Worte und Küsse
Das waren alles nur Schüsse in die Luft
Das waren alles nur Schüsse in die Luft

Ich lösch dich aus meiner Geschichte
Schreib alles noch mal um
Schließ all die Erinnerungen in ne Kiste
Bis sie vergilbt sind und verstummt

Ich entrümpel meinen Speicher
Als hätt ich nie von dir gewusst
Denn all die Gedanken und Worte und Küsse
Das waren alles nur Schüsse in die Luft
Das waren alles nur Schüsse in die Luft

Alles in mir drin wehrt sich dich zu vergessen
Und alles in mir drin wehrt sich wenn ich an dich denk
Ich schau zu dir runter doch ich kann mich nur retten
Wenn ich das Seil unter mir abtrenn

Ich hab dich weit genug getragen
Doch damit ist ein für alle mal Schluss
Denn all die Gedanken und Worte und Küsse
Das waren alles nur Schüsse in die Luft
Das waren alles nur Schüsse in die Luft

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Immer wenn ich pleite bin

Und mal wieder kriecht die Zeit
Du kommst nicht an ihr vorbei
Je mehr du strampelst steckst du fest

Versuchst n guter Mensch zu sein
Bist da für alle hängst dich rein
Doch immer lacht irgendein Arschloch zuletzt

Da ist kein Netz um dich aufzufangen
Und überhaupt, dir geht alles daneben
Manchmal bin ich drauf und dran
Doch ich schaffs nicht aufzugeben

Chorus:
Denn immer wenn ich pleite bin
Und es kommt kein Zeichen von oben
Und ich lasse den Kopf hängen
Liegt da plötzlich n Schein aufm Boden

When you wake up with the sunrise
Feeling in a mood of desperation
With no power to lead your path
You turn your face up to the sky
Praying for the angles to appear
To comfort you in your despair

I watch your silhouette from far
I feel your struggle for relief
As you erect your body and keep on walking

Chorus:

Und deine Straße Grau in Grau
Saugt alle Farben aus dir raus
Bis nur noch dein Sarkasmus bleibt

Du bist morgens schon gereizt
Und sagst Sachen die du nicht meinst
Zwei Tage später tuts dir Leid

I watch your silhouette from far
I feel your struggle for relief
As you erect your body and keep on walking

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Es gibt da was

Endlose Nächte sinnloses Streiten
Geschwollene Augen und Scherben im Bauch
Ich kann nicht zuhören und du kannst nicht schweigen
Ich fange an und du hörst nicht auf

Ich weiß was dir weh tut
Und du weißt was mich provoziert
Und es zerschellen die Teller
Und es knallen die Türen

Chorus:
Doch ne stunde später
Liegst du wieder neben mir
Denn es gibt da was
Oh du weist schon was
Denn es gibt da was
Worin wir sehr gut harmonieren

Und jede Lappalie ist Stoff für n Drama
Und alles gerät in den falschen Hals
Und wir streiten ums Recht und ums Wenn und ums Aber
Und wir streiten bis wir nicht mehr wissen weshalb

Und ich sag: „Baby entspann dich mal“
Doch du explodierst
Und du sagst ich kann dich mal
Und dann knallen die Türen

Chorus:

Unsere Köpfe sind magnetisch geladen
Und sie stoßen sich ab und sie ziehen sich an
Und wir wissen beide, dass wir uns nur schaden
Doch wir können nicht allein und wir können nicht zusammen

Und du gibst mir ne letzte Chance
Doch die hab ich längst verpasst
Und du löschst meine Nummer
Und holst deine Sachen bei mir ab

Chorus:

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Alles versucht

Es tut mir leid, doch ich halts nicht mehr aus hier
Ich hab dir gegeben, was geht
Doch wir kommen einfach nicht weiter
Das war es, hier endet der Weg
Das ist der Punkt, an dem alles gesagt ist
Und wir uns trotzdem nicht verstehen
Hey, du bist durch nichts zu ersetzen, doch unsere Stunden sind gezählt
Ich hab gesucht, doch es gibt keine Lösung
Ich bin stumm, du bist blind
Du wirst mir fehlen, aber glaub mir es bringt nichts
Einen trockenen Schwamm weiter auszuwringen

Chorus:
Ich hab alles versucht, meine Energie ist verbraucht
Mehr hol ich nicht aus mir raus
Ich hab alles versucht, was in meiner Macht stand
Doch es war nie genug

Das hier sind meine letzten Reserven
Danach bleibt nichts mehr übrig für mich
Wir zwei stehen an verschiedenen Fronten
Und da ist einfach kein Frieden in Sicht
Und du weißt doch genau wie das abläuft
Mit der, frag mich nicht, tausendsten Chance
Wir rotieren in ´ner endlosen Schleife
Und es wird höchste Zeit endlich da raus zu kommen
Ich hab gesucht, doch es gibt keine Lösung
Ich bin stumm, du bist blind
Du wirst mir fehlen, aber glaub mir es bringt nichts
Einen trockenen Schwamm weiter auszuwringen

Chorus:

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Immer einen Kopf

Chorus:
Es gibt immer einen Kopf, in dem noch Platz ist
Ganz egal für welchen Schrott
Es gibt immer einen Kopf, in dem noch Platz ist
Und es gibt immer irgend jemand der ihn stopft

Lass uns mit irgend `nem Schwachsinn ne Millionen machen
Ein paar Synapsen töten und Neuronen verprassen
Wörter vergießen und Zellen verpaffen
Sätze verstümmeln und Hirnmasse schlachten
Da ist noch platz nach unten, um noch mehr abzustumpfen
Wir können uns noch so viel Klatsch zwischen die Schläfen pumpen
Uns bleibt immer noch genug Intelligenz
Um jeden Tag was davon zu verbrennen

Chorus:

Es gibt noch so viel Hirngewebe zu verbraten
Wissen auszulöschen und Schädel wegzublasen
Kanäle durchzuzappen, zu klonen und zu casten
Wir haben noch unendlich viel Zeit totzuschlagen
Und wenn uns nichts mehr einfällt, dann wird Schrott recycelt
Es gibt immer ne Tonne, in die man noch was reinkriegt
Auf jeden Abfall wartet irgendwo n Eimer
Und der Müllberg wächst weiter

Chorus:

Ganz egal was läuft, irgendwer schaltet es ein
Irgendwer liebt den Dreck, irgendwer ziehts sich rein
Ganz egal wohin, irgendwer läuft schon mit
Irgendwer braucht den Müll, irgendwer kauft den Mist
Uns bleibt immer noch genug Intelligenz
Um jeden Tag was davon zu verbrennen

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Gefährliche Zeiten

Ein Auge schaut auf dich herab
Und es sieht durch Türen und Wände
Zieht dich aus, sieht dich nackt
Durchwühlt Schubladen und schränke
Und wenn du schläfst, dann ist es wach
Und sucht in deinem Keller nach Leichen
Denn jeder steht unter verdacht
In diesen gefährlichen Zeiten

Chorus:

Gefährliche Zeiten
Das Böse sitzt an deinem Tisch
Gefährliche Zeiten
Und es sieht aus wie du und ich
Gefährliche Zeiten
In unseren Köpfen herrscht die Angst…
Gefährliche Zeiten
…vor dem Biest, hinter der Türe nebenan

Ein Auge schaut auf dich herab
Und es kennt keine Grenzen und Schranken
Und irgendwann da findet es
Das Schlüsselloch zu deinen Gedanken
Du merkst es nicht, doch du lebst in einem
Glashaus mit verspiegelten Scheiben
Denn jeder steht unter Verdacht
In diesen gefährlichen Zeiten

Chorus:

Ein Auge schaut auf dich herab
Und es kennt dein Gesicht
Es liest in deinen Briefen
Und es vergisst nichts
Es spürt dich auf, durchleuchtet dich
Und es hört mit, wenn du beichtest
Denn jeder steht unter Verdacht
In diesen Gefährlichen Zeiten

Chorus: